Evangelisch-methodistische Kirche

Region Süd-Ost-Thüringen Schleiz

Gemeinden

Evanglisch-methodistische Gemeinden in unserer Region stellen sich vor 

Höhepunkte

Regionaler Gottesdienst

in Leutenberg

6. August

10.00 Uhr

Regionaler Gottesdienst mit Posaunenchor aus Chemnitz in der Stadtkirche Leutenberg

Archiv

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Andacht

Monatsspruch Juli:

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9 (L)

Porträt

Bischof Harald Rückert 

Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche


   Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche Bildautor und Copyright: Volker Kiemle, EmK-Öffentlichkeitsarbeit

Harald Rückert wurde im März 2017 bei der Zentralkonferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche in Hamburg zum Bischof für die EmK in Deutschland gewählt. Er ist 1958 in Nürnberg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur nimmt er zunächst das Studium der Lebensmitteltechnologie auf, bevor er den Weg in den pastoralen Dienst unserer Kirche einschlägt. Nach einem einjährigen Gemeindepraktikum studiert er von 1980 bis 1984 Theologie am Theologischen Seminar der EmK in Reutlingen. Mit dem Start seiner pastoralen Tätigkeit im Gemeindebezirk Hof-Stammbach beschäftigt sich Rückert mit Fragen des Gemeindeaufbaus, der Gemeindeleitung und Entwicklungsmanagement. Mit Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich »Management sozialer Organisationen«, Zeitmanagement sowie Mitarbeiterführung und Mitarbeiterbegleitung ist er auch maßgeblich an der Entwicklung und Durchführung des Kurses »Gemeindeleitung« beteiligt. In seiner Zeit als Superintendent für den Distrikt Reutlingen ist er auch als Vorsitzender des »Ausschusses für Neulandmission« für Gemeindegründungs- und Gemeindeneuaufbauprojekte und für den Aufbau und Einrichtung der Jugendkirche Karlsruhe maßgeblich mit zuständig. Neben Gemeindedienst und Sonderdienst wirkte Harald Rückert in Beauftragungen und Nebentätigkeiten in etlichen Bereichen der EmK und über die EmK hinaus mit

Andacht

Die Plenarsitzung, am Freitag der OJK, eröffnete Bischof Harald Rückert mit einem Wort an die Delegierten. "Wir sind gemeinsam Kirche", diesen vielzitierten Satz aus seiner Antrittsrede in Hamburg entfaltete er nochmals für die Delegierten der OJK. Die Vielfalt unter uns mit unterschiedlichen Kulturen, Lebensentwürfen, Formen von Spiritualität und Sprache gelte es gemeinsam zu fördern und zu gestalten; das sei einerseits Stärke, aber auch herausfordernde Aufgabe unserer Kirche in Gegenwart und Zukunft. „Gott hat die Vielfalt geschaffen, wir sollen die Vielfalt wertschätzen und fördern“, betonte Rückert mit dem Hinweis auf die im Englischen gebräuchliche Formulierung »to embrace diversity« (Vielfalt umarmen). „Vielfalt“, so Rückert weiter, „ist auch anstrengend, aber es ist der Weg in die Zukunft von dem ich hoffe, dass wir ihn gemeinsam gehen.“ Als zweites sei die Einheit der Christen als der notwendige Gegenpol zur gelebten und erlebten Vielfalt bedeutsam. Die Frage nach dem, was uns verbindet sei wichtiges Korrektiv zur Frage nach den Unterschieden. Als drittes bräuchten wir eine neu justierte Balance zwischen Freiheit und Verbindlichkeit. Einander etwas zutrauen und dadurch Freiheit zu schenken, gleichzeitig aber verbindlich miteinander unterwegs zu sein, sei eine weitere herausfordernde Aufgabe in unseren Gemeinden. Damit dies geschehen kann, bräuchte es viertens gegenseitiges Vertrauen und Loyalität der Menschen in unserer Kirche. Ehrliches Ringen und Streiten um die Sache, ohne einander zu verletzen, sondern im gegenseitigen Vertrauen um Wege zu ringen, sei fraglos eine der größten Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft. Als Kirche sind wir (fünftens) gefordert, Neues zu wagen, Altes in Frage zu stellen und mutig beschwerlichen Ballast abzuwerfen. Allein um des Evangeliums willen müssten wir neue Wege einschlagen und dabei riskieren, auch mal Fehler zu machen. Menschen in die Nachfolge rufen, dabei Neues wagen, ohne bewährtes zu beschädigen, geleitet allein von den Fragen: Was dient und befördert unseren Auftrag? Wo weht eine frische Brise des Heiligen Geistes und wo weht der Atem der Zukunft? Auf Gottes Zukunft mit uns können wir vertrauen.

(entnommen von:

 http://www.emk-ojk.de/ojk2017_berichte_freitag.html 

und: 

 http://www.emk.de/meldungen-2017/miteinander-statt-uebereinander-reden/)

Jahreslosung 2017

Die Jahreslosung 2017 stammt aus dem Buch des Propheten Hesekiel:


 „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ 

(Hesekiel 36,26). 



   © B. Pitz  


Lasst uns dafür beten, dass gebrochene Herzen wieder heil werden und Gottes erneuernde Kraft spürbar wird.


Die Losung heute