Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
 Römer 12,21

 

Kinder sind herzlich willkommen...


Wir freuen uns auf euch sonntags zum Kindergottesdienst.
Bringt Freunde und Freundinnen mit!
Sonst feiern wir, ja immer, am 1. Sonntag im Monat unseren Familiengottesdienst.

Gebetsvorschlag:
Herr, danke, dass du gute Gedanken über unserem Leben hast. Danke, dass du den Überblick hast und weißt, wie es in unserem Herzen aussieht. Wir wollen mit unseren Wünschen vor dir leben und dich bitten, dass du uns ruhig werden lässt vor dir. Amen.
Wünsch dir was!

„Ich bin überzeugt, dass alles, was wir jetzt erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die wir einmal erfahren werden.“
(Römer 8,18, Hoffnung für alle)




Wo ist Gott, wenn es dir schlecht geht?

Die beste Freundin ist an Krebs erkrankt! In der Schule hacken alle auf mir rum! Ich gebe mir die größte Mühe, aber ich versage immer wieder! Menschen sterben, hungern, leiden! Ich frage mich, warum so etwas geschieht, und ich frage mich, wo Gott eigentlich ist, wenn es mir schlecht geht und ich leide! Weiß Gott eigentlich, wie es ist zu leiden? Ich glaube schon. Vor knapp 2000 Jahren ist Gott in Jesus auf diese Welt gekommen und wurde ausgelacht, geschlagen und hingerichtet wie ein Verbrecher. Gott selbst hat gelitten wie ein Hund. Er weiß, was es heißt zu leiden. Er versteht uns. In jeder Sekunde, in der es uns schlecht geht, leidet er mit uns denselben Schmerz im Herzen wie wir, dieselben Tränen in den Augen wie wir.
„Man sagt von Gott, dass niemand sein Gesicht sehen und weiterleben kann. Ich dachte immer, dies bedeutet, dass niemand seine Großartigkeit sehen und weiterleben kann. Ein Freund sagte, es bedeutet vielleicht, dass niemand seinen Schmerz sehen und weiterleben kann. Oder vielleicht „ist sein Schmerz seine Großartigkeit“ (Nicholas Wolterstorff). Auch wenn diese Welt manchmal nicht großartig ist, auch wenn es Schmerzen, Leid und Tränen gibt, und auch wenn ich nicht weiß, warum das so ist, so weiß ich doch, dass wir in alledem nicht allein sind. Gottes Großartigkeit ist es, dass er sich nicht zu schade ist, uns auch in unserem Leid und unseren Schmerzen nahe zu sein. Oliver Flanz Und am Ende bleibt: Römer 8,18