Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
 Römer 12,21

 

Gemeindeleben....

 

Gottesdienst mal anders


Wir Schleizer waren wie auch manche andere Gemeinde aufgrund der Krankheit von Pastor Meier gefordert, Gottesdienste in eigener Verantwortung zu gestalten. Am Heiligabend durften wir einen wunderschönen, heiterbesinnlichen Gottesdienst
erleben, der uns alle auf dieses für uns wichtige Fest einstimmte. Angefangen mit einem etwas anders geschmückten
Baum, der musikalischen Umrahmung und dem modernen Weihnachtspiel, indem uns die beiden Engel Gloria und Christina zeigten, wie stressig es ist, die Weihnachtswünsche zu erfüllen und, dass die materiellen Dinge nicht das wichtigste im
Leben sind. Natürlich hörten wir auch die Weihnachtsgeschichte, die wir zum Schluss in Form einer Schriftrolle mit nach Hause nehmen konnten. Auch am Neujahrstag erlebten wir einen gesegneten, familiären Gottesdienst. Thema war die Jahreslosung „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Wir freuten uns mit Familie Förster über 50 gemeinsame Ehejahre, mit dem „Geburtstagskind“ des Tages, über die gegenseitigen Segenswünsche für das neue Jahr und die persönlichen Losungsworte, die uns zusammen mit der Jahreslosung durchs Jahr begleiten werden. Alle gesungenen und gesprochenen Worte, alle Gebete waren erfüllt von großer Dankbarkeit und Lob gegenüber Gott, was wir auch mit dem Wunschlied des Geburtstagskindes:
„Lobe den Herrn meine Seele ...“, zum Ausdruck bringen durften. Vielen Dank an alle, die sich eingebracht und bei der Gestaltung dieser Gottesdienste mitgeholfen, geschmückt, geübt, gespielt, gebastelt, gelesen ... haben.
 

(Heike Purfürst)

 

Und so schön wars am 3. Advent zur Gemeindefeier 2011 (Fotos: B. Pitz)

     

Eine kleine Runde traf sich zur Adventsfeier bei Kaffee und Stollen in dem liebevoll geschmückten Kirchsaal. Viele Lichter strahlten. Kurze Geschichten, Gedichte und Wunschlieder haben die Adventsfeier besinnlich werden lassen. Erinnerungen an die Kindheit wurden wach, und die eine oder andere Anekdote ließen uns fröhlich miteinander sein. Der eine oder andere spürte, dass auch in ihm Jesu Licht und Wärme strahlt. Und so wurde das Ausgangslied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ gewünscht. Vielen Dank an alle, die diesen Nachmittag zu einer „wunder“ vollen Feierstunde haben werden lassen, denn es ist doch wundervoll, wenn Jesus uns unerwartet berührt und uns das Herz warm werden lässt.

Gudrun Friedemann

 

 

„Danke für diesen guten Morgen“

 

 

 

Kaum ein Dank-Lied ist so bekannt wie dieses.

Und in diesem Jahr feiert es seinen 50. Geburtstag.

Grund genug mit diesen schlichten und doch so tiefen Versen unser Erntedankfest zu begehen.

Vor einem wunderschön geschmückten Altar dankten wir Gott für seine Liebe und Fürsorge.

 

 

 

 

 

Regional-Gemeindetag 18. September 2011 in Schleiz
 

Unser gemeinsamer Gemeindetag der 4 Bezirke unserer Region am 18. September in Schleiz war ein besonderes Erlebnis und ja auch so etwas wie ein Gradmesser unserer Regionalarbeit: wie vital und flexibel leben und arbeiten unsere Gemeinden in der Herausforderung des Miteinanders.

 

                      


Aufeinander zugehen hieß deshalb das Motto des Tages, und das sehr schwungvolle Lied von Clemes Bittlinger. Aufstehen,
aufeinander zugehen eröffnete nicht nur den Familiengottesdienst am Vormittag, sondern die Bewegung, die sein Text
beschreibt, haben wir in Schleiz miteinander praktiziert: im Gottesdienst, bei den gemeinsamen Mahlzeiten und in den
Gruppengesprächen am Nachmittag. Mit der Fühlkiste lernten wir, Berührungsängste zu überwinden.

 

 

O komm, du Geist der Wahrheit

 

„Freude aus der Tiefe – vom Wirken des Heiligen Geistes“, unter diesem Thema fand am 9.4.2011 in Aue/Erzgebirge der Regionaltag-Ost des Arbeitskreises „Geistliche Gemeindeerneuerung“ statt. Monika Förster und ich fuhren dorthin und erlebten eine schöne, eindrucksvolle Zeit.
Nach einem tollen Lobpreisgottesdienst fanden 3 Work-Shops statt, durch die die Pastoren Weißbach, Meischner und Fischer führten. Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist, in dieser Dreifaltigkeit dürfen wir leben. Mit Vater und Sohn haben die Gläubigen keine Probleme, sie anzunehmen, aber beim Heiligen Geist scheiden sich die Geister. Aber Jesus Christus selbst sandte den Heiligen Geist, er goss ihn auf alle Menschen aus. Er sagte: „Ich sende euch den Tröster, den Beistand, den Geist der Wahrheit.“ Im Strom des Heiligen Geistes sollen wir nicht nur mit den Füssen plantschen, sondern wir sollen uns immer weiter hineinführen lassen. Gottes Heiliger Geist ist da, er will wirken, nehmen wir ihn an. Doch davor haben viele Menschen Angst. Sie fragen sich, was dann wohl mit ihnen passiert und erkennen so auch nicht die Gaben, die Gott ihnen schenken will. Gott gibt jedem Menschen andere Gaben, denn er liebt die Vielfalt. Wenn wir unsere Gaben noch nicht erkannt haben, können wir sie auch nicht anwenden, doch wir dürfen darum beten. Wie wichtig der Heilige Geist für uns ist, steht in Gottes Wort bei Matth. 12, Verse 31+32. „Wenn wir uns gegen Gott versündigen, bittet für uns Jesus Christus, wenn wir uns gegen den Heiligen Geist versündigen, wer bittet dann für uns?“ So dürfen wir aus vollem Herzen singen und beten: „O komm du Geist der Wahrheit und kehre bei uns ein!“

  Helga Walter/Monika Förster

 

 

Wie viele Brote habt Ihr? - Weltgebetstag in Schleiz

 

Zum Weltgebetstag 2011 luden diesmal Frauen und Männer aus Chile ein. Sie fragten: Wie viele Brote habt ihr? Auch Christen aus Schleiz und Umgebung kamen am 4. März im Evangelischen Gemeindehaus zu Gebet und Gesang zusammen. Mit Bildern und Musik über und aus dem Land, wurde Chile für alle Teilnehmer greifbar. Von Frauen vorgetragene Texte und Gebete machten auf Missstände in der Wirtschaft und die daraus entstehenden Nöte der Menschen in Chile aufmerksam. Und
immer wieder die Frage: Wie viele Brote habt ihr? Eine Einladung, die Gaben, die überfließende Fülle von Gott, das Brot, das wir haben, zu teilen in der Welt! Lieder, wie: „Fünf Brote und zwei Fische“ oder „Suchet zuerst Gottes Reich“ unterstrichen den Willen zum Teilen. Und um Chile auch dem Gaumen näher zu bringen, konnten zum Abschluss nach gekochte chilenische Köstlichkeiten verkostet werden. Hm... Lecker! Es war ein eindrucksvoller Abend.

  Heike Grüner

 

Gemeindegruppen stellen sich vor: Der Gebetskreis

Es gibt ihn seit Ende der achtziger Jahre. Bedingt durch große Krankheitsnot trafen sich einige Geschwister mit dem damaligen Pastor zunächst täglich zum Gebet um Heilung und Kraft für die betroffene Familie. So geschah und geschieht es noch: Jetzt, Anfang Februar, beten wir täglich zur gleichen Zeit für eine Schwester in ihrer Krankheit und bringen sie als ganze Gemeinde vor Gott. „Normal“ aber treffen wir uns zwei mal in der Woche zu Austausch, Lobpreis, Impuls aus Gottes Wort und vor allem Gebet. Wir zählen uns zum Arbeitskreis Geistliche Gemeindeerneuerung unserer Kirche und haben bei verschiedenen Zusammenkünften Stärkung unseres Glaubens, innere und äußere Heilung, ja Erneuerung erlebt. So erleben wir das, immer wieder anders, auch im Gebetskreis. Wie viele schon erlebten da Gott, wurden getröstet und heil nach Geist, Seele und Leib. Vorwiegend beten wir auch für unsere Gemeinde und Kirche: dass Erneuerung geschieht, Menschen heil werden und ganz zu Jesus finden... Betonen möchte ich noch, dass wir kein geschlossener Kreis sind, sondern immer offen für alle. Ein junger Katholik und ein Ehepaar aus der luth. Kirche stießen voriges Jahr zu uns. Zunehmend werden auch Gebetsanliegen an uns herangetragen, die wir sehr ernst nehmen. Das führt dann auch zu manch praktischem Dienst: Besuche und Hilfsdienste für alte und kranke Geschwister z.B. In unserer Verantwortung liegt auch das monatliche „Gebet für Stadt und Land“, das im Rahmen der Ev. Allianz stattfindet. 15-20 Geschwister aus verschiedenen Gemeinden beten da miteinander um ganz aktuelle Anliegen in Stadt und Land, Kirchen und Gemeinden. Mittlerweile entsteht ein Netzwerk von Betern in unserer Region.

Für alles sind wir sehr dankbar, wir spüren, dass wir auf einem guten Weg sind und im Willen Gottes. „Das Erste und Wichtigste ist das Gebet...“ 1. Tim.2,1)

 Meinrad Förster
 

 

Abschlussgottesdienst der Evangelischen Allianzgebetswoche

 

 

„Gemeinsam beten und dienen, damit die Welt glaubt“ – in einer vollen Zionskirche predigt
Pastor Scheibe-Winterberg über die Gemeinsamkeit der christlichen Kirchen und Gemeinschaften.
Ein gemeinsames Abendmahl unterstreicht das empfundene Miteinander.

 

 

 

 

 

1. Advent Gottesdienst 2010

 

Gemeinsam mit den Geschwistern der Evang- Freikirchlichen Gemeinde von Schleiz feierten wir am  1. Advent Gottesdienst. Musikstücke, Chorlieder und persönliche Worte brachten in uns allen die Vorfreude auf das Kommen Jesu zum Klingen und wir nahmen „den hellen Schein der Liebe Gottes“ mit nach Hause.
(Bärbel Pitz)

 

 

 

 

 

 

 

Ökumenische St.-Martins-Feier in unserer Kirche

 

Übervoll und voller Leben – so erlebte unsere Gemeinde das ökumenische Martinsfest.

Fröhlich und voller Elan waren die Kinder dabei, als der römische Offiziers seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Und als Jesus ihm im Traum sagte: „Was du einem meiner geringsten Brüder getan hast, das hast du mir getan.“ Anschließend ging es voller Freude vor die Kirche, wo schon ein echter Reiter mit seinem Pferd auf den Beginn des Martinsumzugs wartete. Freuen dürfen sich auch die Kinder aus Gomel, der weißrussischen Nachbarstadt Tschernobyls. Ihnen kamen aus der Kollekte 54,20 € zugute.

 

Konzert mit Harfe und Oboe am 19. September 2010
 


Mal lebhaft, mal verträumt – mit ihren Instrumenten Harfe und Oboe führten Sarah Renner
und Susanne Vetter ein in die Welt des französischen Impressionismus. Die meditativen
Bildgedanken von Pastor Meier vertieften die Stimmung auf eindrucksvolle Weise.

 

 

 

 

Zeit: 05. September; Tatort: Schleiz in Galiläa. Die rasende Reporterin Ronja Redefluss (Laura Friedemann) interviewte für uns 10 Aussätzige, die auf geheimnisvolle Weise geheilt wurden.
 

Anschließend hieß es: Buon camino! So grüßen sich nämlich die Pilger auf dem Jakobsweg.
Man fühlte sich fast persönlich mit unterwegs, so lebhaft nahm uns Pastor Gernot Friedrich mit auf seine Pilgerfahrt.

 

 

Vom Leidensweg zur Osterfreude

 

Wir als Gemeinde konnten diese Stationen in den beiden Gottesdiensten am Karfreitag und
Ostersonntag „bildhaft“ miterleben. Unter Anleitung von Schwester A. Fleck gestalteten die Kinder den Inhalt der Gottesdienste mit Bodenbildern. Ein weißes Tuch geschmückt mit grünen Zweigen, Perlen, Brot und Wein, symbolisierte die Abendmahltafel an der Jesus mit seinen Jüngern saß und lud uns zum gemeinsamen Abendmahl ein. Ein schwarzes Tuch mit einem großen Stein, einem Kreuz und Dornen, stellte Jesu Sterben dar. Am Ostersonntag dann ein leuchtend gelbes Tuch, darauf ein rotes Band, eine selbstgestaltete Osterkerze der Kinder und viele, viele bunte Blüten. Diese wurden von der Gemeinde als Freude und Dank über Jesu Auferstehung, mit musikalischer Begleitung, in ein Holzkreuz auf das Tuch gelegt. Die Osterfreude war bei uns angekommen! Jesus lebt!
Helga Walter

 

Kamerun so weit weg und doch ganz nah.....

 

Unter anderem mit fröhlichen Liedern, die für uns abendländische Frauen fremd und doch wohl klingen, haben wir den Weltgebetstag gefeiert. Da will es einem nicht so wirklich gelingen zu verstehen, dass die Menschen (Frauen) so fröhliche Lieder singen und dabei nicht auf ihren Plätzen sitzen bleiben können, sondern zur Ehre Gottes tanzen. Die Frauen in Kamerun haben viel Not, und doch sind sie voller Hoffnung Gott gegenüber, dass er ihr Leben reich macht. Mit der von den Kameruner Frauen vorbereiteten Liturgie haben sie sich die Geschichte der vom Geist besessenen Frau aus der Apostelgeschichte zu Eigen gemacht und verstehen die Not der Frau - dem Gefangensein durch den Geist - mit ihrer Not in ihrem Land. Kamerun, ein Land mit einer so wunderschönen Natur, ja Schöpfung Gottes, birgt so viel Sorgen und Ängste. Wir, die wir uns im Gottesdienst mit den Frauen durch unseren Gott verbunden fühlten, vertrauen darauf, dass durch die vielen Gebets-Gottesdienste weltweit Gottes Ohr unser Bitten und Flehen hört und die Frauen von ihrer Bedrängnis befreit. Sie leben mit und nach dem Motto „Alles, was Atem hat, lobe Gott“. Das haben sie uns mit ihrer Liturgie spüren lassen - und es hat gut getan.
Gudrun Friedemann

 

Weil ihr ein Segen seid...

 

„ Weil ihr ein Segen seid“ – so lautete das Thema unseres Familiengottesdienstes Ende
Februar. Ein von Kindern mit Fleiß und Fantasie vorbereitetes Plakat veranschaulichte,
was unsere Hände alles bewirken können. Lieder, Gespräche und ein Anspiel regten uns
alle an, über den Segen, den wir von Gott erhalten und an Andere weitergeben, neu
nachzudenken. Als Zeichen, des Segen reichten uns die Kinder am Ende des Gottesdienstes
Rosenöl. Dazu ein Zeugnis aus unserer Gemeinde am nächsten Sonntag: Mich
beeindruckte besonders, dass die Kinder und wir uns gegenseitig mit Öl salbten, dabei
einander Segensworte zusprachen und auf diese Weise Gottes Nähe und Segen erlebten.
Es erinnerte mich daran, wie ich vor Jahren schon einmal Segen durch Kinder empfangen
habe und dadurch eine Wende in meinem Glaubensleben herbei geführt wurde.

B. Pitz

 

Allianz-Abschlussgottesdienst
Einen Gottesdienst der Gemeinsamkeit feierten am 17. Januar in unseren Räumen fast 100 Personen aus den Kirchen und Gemeinschaften unserer Stadt. Unter der Verkündigung von Pastor Scheibe-Winterberg (Evangelisch-lutherische Kirche) erlebten wir eine Atmosphäre der Stille und Andacht. Das anschließende Heilige Abendmahl führte uns die Verbundenheit der Christen vor Gott vor Augen und geleitete uns mit Gottes Segen in unseren Alltag.

Jesus spricht: Ich bitte für sie, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind. (Johannes 17, 20-22)

 

Ein neues Jahr beginnt ...
... und wir begrüßten es in Schleiz mit einem Abendmahl nach der Ordnung John Wesleys.
Im Jahr 1784 sandte unser Kirchengründer diese Ordnung nach Nordamerika, um der entstehenden Kirche dort eine feste Liturgie zu geben. Wir ließen uns mit hinein nehmen in das Stehen, das Singen, die Andacht und die intensiven Gebete und fanden eine würdige Form, dem neuen Jahr mit Gott und in Gemeinschaft entgegenzugehen.

 

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